Familien­-
begleitung

stärkt Familien

Die sozialpädagogische Familienbegleitung ist ein professionelles, zeitlich begrenztes Unterstützungsangebot für Familien. Sie erfolgt in belasteten Lebenssituationen. Bei der Begleitung stehen die Entwicklungsförderung und der Schutz des Kindes im Mittelpunkt. Die Familienbegleitung kann behördlich verordnet, jedoch auch freiwillig in Anspruch genommen werden. Unsere Familienbegleiter und –begleiterinnen sind ausgebildete Fachpersonen. Sie arbeiten ziel- und themenorientiert. Dabei geht es um die Wahrnehmung und Förderung von Erziehungskompetenzen der Eltern oder der Elternteile. Die Familienbegleitung versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Sie hat die Aufgabe, die Familienmitglieder so zu stärken, dass sie ihre Fähigkeiten und Ressourcen kennen- und nutzen lernen.

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famur - Marianne Greuter

Begleitete Besuchstage

bieten Entlastung

Leben die Eltern getrennt, können die Besuchstage wirkliche Stresstage für Kinder werden. Ungelöste Konflikte, Spannungen, mangelndes Vertrauen oder auch Gewalterfahrungen trüben die Wiedersehensfreude und können die Kinder erheblich belasten.

Begleitete Besuchstage werden in der Regel vom Gericht oder der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB angeordnet. Sie ermöglichen dem Kind, die Beziehung zum abwesenden Elternteil aufrechtzuerhalten oder aufzubauen. Sie können wertvolle, gemeinsame Zeit in einem geschützten und kinderfreundlichen Rahmen verbringen. Unsere ausgebildetes Begleitteam betreut die Eltern bei den Übergaben und bei Bedarf auch während der Besuchszeit.

Familien­-
platzierung

hilft in einer akuten Notlage

Hintergrund für die SOS-Pflegeplatzierung sind in der Regel akute Krisensituationen in der Familie. Wenn dabei das Kindeswohl gefährdet scheint, müssen Kinder möglichst schnell für eine befristete Zeit aus ihrer Herkunftsfamilie genommen werden, um in einem familiären und geschützten Rahmen betreut zu werden. Das Kindeswohl soll gesichert werden, bis über eine Rückplatzierung in die eigene Familie oder über eine passende andere Anschlusslösung entschieden ist. Eine Platzierung findet in der Regel durch eine behördliche Massnahme oder durch eine andere zuweisende Stelle statt.
Die Platzierung ist eine Übergangslösung und dauert in der Regel maximal drei Monate. Das Pflegeverhältnis und die Pflegeeltern werden durch die Leiterin der SOS-Pflegeplatzvermittlung eng begleitet.

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